In der Schule philosophieren, wird meist einzelnen Fächern – wie etwa Religionsunterricht, Werte und Nomen, Ethik – zugeordnet. Das ist zwar nicht falsch, aber zu kurz gegriffen! Denn es geht um die Frage nach unserem Sosein und unserer Menschlichkeit im alltäglichen und gesellschaftlichen Leben. Der Mensch ist, das ist spätestens seit dem philosophischen, antiken Denken bewusst, ein Lebewesen, das nach einem guten, gelingenden Leben strebt und kraft seines Verstandes in der Lage und darauf angewiesen ist, friedlich und gerecht mit anderen Menschen zusammen zu leben. Interkulturelles Lernen heißt deshalb auch, den Anderen in seinem Anderssein zu erkennen und anzuerkennen. Philosophieren kann dabei helfen! Mit den beigefügten Unterrichtsskizzen werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Schülerinnen und Schüler Philosophieren lernen und Erfahrungen beim Denken gewinnen können!
Im Schulmagazin 5 – 10, 12/2013, Oldenbourg-Verlag, www.schulmagazin5-10.de, ist der Beitrag „Interkulturell philosophieren – wie geht das? Zum Beispiel: Afrika“ abgedruckt. EineWeltPhilosophieDenkenphilosophiePhilosophieinterkult
Mitgliederversammlung 2013 wählt neuen Vorstand
Alle zwei Jahre wählen die Mitglieder einen neuen Vorstand.
In diesem Jahr stand die turnusmäßige Neuwahl des Vorstandes an. Es wurden wiedergewählt bzw. neu gewählt:
(Das Protokoll der Mitgliederversammlung und den Bericht des Vorstandes finden sie auf unsere Seite “Veranstaltungen”)
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Name |
Funktion |
Wahlergebnis |
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Jessica Schwarz |
Vorsitzende |
einstimmig bei 1 Enthaltung |
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Manfred Möller |
stellv. Vorsitzender |
einstimmig bei 1 Enthaltung |
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Dieter Sippach |
Beisitzer |
einstimmig |
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Dieter-Schoof Wetzig |
Beisitzer |
einstimmig |
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Christiania Stieghorst |
Beisitzerin |
einstimmig bei 1 Enthaltung |
10 Grundsätze für den internationalen Schüleraustausch
Durch die Teilnehmenden des Zukunftsforums „Austausch macht Schule“ vom 07.-o8.Okt.2013 in Berlin wurden die in nachstehendem Dokument enthaltenen Grundsätze für den internationalen Schüleraustausch formuliert. Er ist eine gute Orientierungshilfe und ein Leitfaden für die Planung und Durchführung von Schüleraustauschen.
AFRIKA und LATEINAMERIKA
Mit Partnern in AFRIKA und LATEINAMERIKA kommunizieren und kooperieren erfordert, deren Geschichte, Kultur, Lebensbedingungen, Hoffnungen und Wünsche zu kennen. Wenn es in einem Gedicht heißt – Lass mich Ich sein, damit du Du sein kannst – bedeutet das ja nicht mehr und nicht weniger: Die eigene Identität ist nicht vollständig ohne die Identität des anderen!
2007 bereits ist die „Kleine Geschichte Afrikas“ herausgekommen; und 2013 dass „Lateinamerika-Lexikon“. Es wird empfohlen, die Literatur für die schulische und außerschulische Bildungs- und Partnerschaftsarbeit zu benutzen! Die Rezensionen sind beigefügt.
Kinderspielzeug in Afrika
Den Blick nach außen über Bildung und Erziehung weiten – Anderssein erkennen und anerkennen.
Diese Bildungsaufgabe lässt sich nicht alleine durch Stoff und Lehrbücher umsetzen. Die Chancen sich seiner eigenen Identität bewusst zu werden und die kulturelle Identität Anderer anzuerkennen, muss über die verknüpfung von Theorie und Praxis zusammenkommen. Die Ausstellung Kinderspielzeug in Afrika in der Stiftung Schulmuseum in der Domäne Marienburg Hildesheim, organisiert von Prof. Dr. Wulf Schmidt-Wulffen, Dr. Jos Schnurer und Dr. Hartmut Schröder, lädt von Oktober 2013 bis Februar 2014 ein, Kinderspielzeug aus Afrika selbst zu erkunden.
Ein Begleitheft zur Ausstellung kann ab 02. Dezember 2013 unter 05121 883 92504 oder unter ssm@uni-hildesheim.de zum Preis von ca. 6,50Euro angefordert werden.
DIE EINE WELT ALS KUNSTWETTBEWERB
Im Rahmen der 3. Hildesheimer Eine Welt Woche (21. – 28. 9. 2013) wurde auch für Hildesheimer Schulen ein Kunstwettbewerb zum Motto „Die gerechte Eine Welt ist möglich – solidarisch handeln!“ ausgeschrieben. Rund 400 Schülerinnen und Schüler aus Grundschulen, Realschulen, Gymnasien und Gesamtschule haben sich daran beteiligt. In einer Ausstellung in der Hildesheimer Rathaushalle werden die Objekte gezeigt. Die Sparkasse Hildesheim hat dafür einen ansehnlichen Geldbetrag zur Verfügung gestellt, so dass auch mehrere Schülerarbeiten bei der Preisverleihung am 26. 9. 13 ausgezeichnet werden konnten. Es ist beabsichtigt, die wirklich sehenswerten, eindrucksvollen und aussagekräftigen Kunstprodukte in einer Wanderausstellung in den Schulen der Region zu präsentieren. In der Dokumentation der Eine-Welt-Woche, die vom RUNDEN TISCH HILDESHEIM EINE WELT (RuTH) organisiert wurde, werden ausgewählte Arbeiten des Kunstwettbewerbs ebenfalls vorgestellt.
In diesem Zusammenhang soll auch auf den diesjährigen Schulwettbewerb des Bundespräsidenten hingewiesen werden, der das Motto trägt: „Global und lokal denken und handeln – Die Welt beginnt vor deiner Tür!“. Die Teilnahmebedingungen sind unter www.eineweltfueralle.de abzurufen. Einsendeschluss ist der 15. März 2014


